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Spinner

Hier finden Sie die wichtigsten DSL-Begriffe.

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A

ADSL

Die asymmetrische Datenübertragung läuft mit einem unterschiedlichem Downstream/Upstream. Das bedeutet unterschiedliche Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung für Download und Upload. Die Download Geschwindigkeit ist maßgeblich für die Zeit in der z.B. eine Internetseite geladen wird. Die Geschwindigkeit des Updload kommt zum Tragen beim Versenden von Daten.

ADSL2

Die maximale Datenrate für ADSL2 (Downstream bis zu 12 MBit/s - Upstream 1 MBit/s) ist höher als die für ADSL und führt dadurch zu einer verbesserten Datenübertragung.

ADSL2+

ADSL2+ ist ein neuer Übertragungsstandard mit dem höhere Downstream Geschwindigkeiten (Downstream bis zu 25 MBit/s - Upstream 1 MBit/s) als bisher erreicht werden. Bei ADSL2+ wird die Bandbreite des ADSL-Signals von 1,1 MHz auf 2,2 MHz erweitert. ADSL2+ ist aber nur auf relativ kurzen und hochwertigen Leitungen möglich.

Access-Point

Bei einem Access-Point handelt es sich um den Übergang zwischen einem kabelgebundenen Netz und WLAN. Einen solchen Access-Point kann man auch "Funk-Verteiler" nennen. An solchen Punkten, auch Hotspots genannt, kann man mit der entsprechenden Rechnerausrüstung im Internet surfen.



B

Breitband

In der Breitbandtechnologie wird die Bandbreite eines Übertragungskanals (Kupfer- oder Glasfaserkabel) durch Teilung für mehrere Signale gleichzeitig genutzt. Durch eine Breitband-Anbindung können verschiedene Sprach-, Video-, und Datenimpulse gleichzeitig übertragen werden.



C

Cache

Mit Cache ist ein Zwischenspeicher gemeint in dem die Daten (Internetdateien, Bilder, Texte etc.) abgelegt werden können. Stellt z.B. der Browser fest, dass die gewünschten Daten schon vorhanden sind, werden sie aus dem Cache direkt geladen. Das Netz wird damit entlastet und etwas Zeit gespart.



D

Downstream

Der Begriff Downstream bezeichnet den Datenstrom vom Internet oder Netzwerk zum eigenen PC (z.B. zum empfangen von eMails, surfen etc.).Bei DSL beträgt die Geschwindigkeit beim Downstream 1,50 - 16,00 Megabit/Sekunde und ist sehr schnell.

DSL

Der Begriff bedeutet Digital Subscriber Line und steht für Zugangstechniken, bei der über ein Zweidraht-Kupferkabel Daten in einer hohen Geschwindigkeit übertragen werden. Die Technologie DSL wird von der Deutschen Telekom unter der Marke T-DSL angeboten. Mit der DSL-Technik sind Übertragungen von 1,50 - 16,00 Megabit/Sekunde möglich. Die Reichweite von DSL beträgt höchstens 5 - 6 km und kann nur erweitert werden, wenn ein Teil der Verbindung aus Glasfaser Kabeln besteht oder ein Verstärker eingesetzt wird.

DSL-Modem

Ein Modem zur Übertragung von Daten über eine DSL-Leitung. Über die Telefonleitung empfängt der Benutzer ein gemischtes Signal (Telefonsignal und DSL-Signal). Dieses Signal wird dann mit der Hilfe eines Splitters in ein DSL- und ein Telefonsignal aufgeteilt und auf zwei getrennten Leitungen ausgegeben. An die DSL Leitung wird dann das DSL-Modem angeschlossen.

DSL Preismodell - Flatrate

Bei einer Flatrate gibt es keine zeitliche Beschränkung und auch kein begrenztes Datenvolumen für den Download von Daten. Viele Provider bieten bereits so günstige Flatrates an, dass ein Volumen- oder Zeittarif keine kostengünstige Alternative mehr ist.

DSL Preismodell - Volumentarif

Bei dem Volumentarif steht nur ein begrenztes Kontingent von Daten für den Download zu Ihrer Verfügung. Wird diese Datenmenge überschritten fallen normalerweise zusätzliche Kosten an. Mit dem Download ist nicht nur die Übertragung von Dateien gemeint, sondern auch alle Daten die beim Laden von Webseiten, dem Hören von Musik, dem Telefonieren über das Internet oder z.B. dem Anschauen von Streaming Videos entstehen.

DSL Preismodell - Zeittarif

Beim Zeittarif ist die Nutzung des DSL Anschlusses zeitlich begrenzt. Beim Überschreiten von diesem Limit fallen normalerweise zusätzliche Kosten an. Ein Download-Limit besteht bei dem reinen Zeittarif nicht.

DSL-Splitter

Der DSL-Splitter führt eine Trennung der unterschiedlichen Frequenzbänder durch. Der DSL-Splitter trennt die Telefonfrequenzen und die DSL-Frequenzen und leitet sie dann weiter.Der DSL-Splitter wird bei einem analogen Anschluss zwischen TAE-Dose und Telefon eingebaut. Bei einem ISDN-Anschluss erfolgt der Einbau zwischen der TAE-Dose und der NTBA (Netz-Terminator BasisAnschluss).

DSL-by-Call

Beim Internetzugang DSL-by-Call besteht kein Vertrag zwischen einem Benutzer und dem Provider. Als Benutzer dieser Zugangsmethode wählt man sich mit einer Einwahlsoftware ins Internet ein und zahlt je generierte Megabyte oder verbrauchter Minute einen bestimmten Eurobetrag an den Anbieter. DieDSL-by-Call-Zugänge richten sich an User die nur selten das Internet benutzen.

DSL-Router

Ein Router stellt eine Verbindung zwischen zwei Netzwerken her. Meistens ist es eine Verbindung zwischen einem lokalen Netzwerk und dem Internet. Für den Betrieb eines Routers am DSL-Anschluss benötigt man ein DSL-Modem mit einem RJ45-Eingang während Modems mit einer USB-Schnittstelle dafür ungeeignet sind. EinRouter ist sehr sicher vor externen Angriffen aus dem Internet, aber zur Verbesserung der Sicherheit sollte man sich für ein Modell mit integrierter Firewall entscheiden.



E

Ethernetkarte

Die Ethernetkarte ist eine spezielle Netzwerkkarte mit der die Kommunikation zwischen einem DSL-Modem und einem PC ermöglicht wird. Die Karte wird in einen herkömmlichen PCI-Slot eingebaut.



F

Firewall

Eine Firewall ist eine Art digitaler Sperre die den einzelnen Rechner durch eine spezielle Soft-, oder Hardwarelösung schützt. Bei der Breitband-Technologie DSL und WLAN wird der PC oder Rechner, vor Angriffen aus dem Internet, meist durch eine Firewall auf Hardwarebasis geschützt.



G

Glasfaserkabel

Leitungen mit einer besonders hohen Übertragungsgeschwindigkeit. Hier werden in einer dünnen Glasfaser hochfrequente Lichtimpulse übertragen, die meist von Laserdioden erzeugt werden. Zum Vergleich: 140 Megabits/sec. eines Glasfaserkabel das ist das 2500-fache einer Modem-Verbindung mit 56 KBits/sec.



H

Hotspot

Beim Hotspot (WLAN) handelt es sich um einen drahtlosen öffentlichen Zugangspunkt (Wireless Access Point) für einen Internetzugang, damit die Besucher mit einem Laptop, Notebook oder PDA ins Netz gehen können, wobei diese Hardware aber mit einer WLAN-Netzwerkkarte ausgestattet sein muss. Solche Hotspots finden sich meist in Hotels, Bahnhöfen, Cafes, Restaurants, Flughäfen und weiteren stark besuchten Orten. Auch Mietshäuser und sogar ganze Wohngebiete können ohne "Kabelsalat" vernetzt werden. Man unterscheidet zwischen kostenpflichtigen Hotspots, die per Kreditkarte oder Guthabenkarte bezahlt werden und zwischen kostenlosen Hotspots, bei denen man ohne Kosten einfach ins Netz gehen kann.



I

Internet über Satellit

Man unterscheidet zwischen zwei Satellitenzugänge:

Die Zwei-Wege-Satelliten-Lösung - dieser Satellitenzugang ist (fast) global zu bewerkstelligen. Zum Beispiel in Gebieten wo kein DSL vorhanden ist, die Anschaffungskosten für die Hardware liegen bei rund 3000,00 Euro.

Die Ein-Wege-Satelliten-Lösung -Ein Satellitenzugang für alle bei denen DSL nicht geht wenn man zu wei tweg von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt wohnt. Man nennt ihn auch DSL via Satellit. Ein-Wege-Internet via Satellit ist kein vollständiger Onlinezugang, da die Daten per Satellit nur empfangen werden. Es wird weiterhin ein Modem/ISDN-Anschluss benötigt wenn man via Satellit ins Internet gehen möchte.



J

Junk-Mail

Werbe-E-Mails die auch Spam, Bulk-Mail etc. genannt werden und die nicht immer erwünscht sind. Die Übertragung dieser Mails belasten das Netz und nehmen viel Zeit des Empfängers in Anspruch. Letztlich kosten sie auch noch Geld, weil die Online-Gebühren anfallen. Oft werden von den Suchrobotern auf Internetseiten E-Mail-Adressen gesammelt und an diese dann Werbesendungen verschickt. Das kann genau so ärgerlich sein wie von Werbesendungen verstopfte Briefkästen.



K

Kanalbündelung

Mit diesem Verfahren können beide B-Kanäle einer ISDN-Leitung zusammengefasst werden, die Übertragungsleistung verdoppelt sich. Dafür werden Treiber benötigt, die normalerweise mit einer ISDN-Karte mitgeliefert werden.



L

LAN

Ein LAN (Local Area Network) ist ein räumlich begrenztes Netzwerk von Computern und ist meist innerhalb eines Unternehmens zu finden. Die so verbundenen Rechner können Ressourcen wie Drucker und Software teilen und man kann gemeinsame Datenbestände verarbeiten.



M

Mbit/s

Dieser Fachbegriff bedeutet Megabit pro Sekunde und ist die Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit eines DSL-Anschlusses zum Beispiel.



N

Netzwerk

Computer, die verbunden sind, um Ressourcen wie Software, Drucker etc. zu teilen. Die Gruppenarbeit wird durch den Zugriff auf gemeinsame Datenbestände und Funktionen wie E-Mail etc. gefördert. Das Internet besteht aus vielen weltweit vernetzten Netzwerken.



O

Online

Online - das heißt elektronisch verbunden sein. Das sind Sie, wenn Sie sich z.B. über Modem/Telefon bei einem Provider eingewählt haben und Internetseiten oder andere Dienste abrufen.

Offline

Es besteht keine Datenverbindung, etwa zum Internet.



P

Ping

Ein Ping ist bei Sonarmessungen das von einem Gegenstand zurückgeworfene Echo. Entsprechend bezeichnet man auch im Internet die Antwortzeit eines Host-Computers als "Ping". Diese Reaktionszeit ist insbesondere für Online-Gamer von Interesse, denn je kleiner der Ping ist, desto größer ist die Gewinnchance bei Online-Actionspielen wie Counterstrike. Das DSL-Feature Fastpath ermöglicht einen schnelleren Ping, indem die Fehlerkorrektur Interleaving ausgeschaltet wird.

Provider

Ein Provider ist ein Unternehmen welches für den Kunden Onlinezugänge,DSL-Anschlüsse, Domains und Webspace zur Verfügung stellt. Diese Unternehmen werden auch ISP ( Internet Service Provider) genannt weil sie alles rund um das Internet anbieten.



Q

Query

Suchabfragen, Worte oder Wortkombinationen, wie sie z.B. bei Suchmaschinen eingegeben werden.



R

Repeater

Ein Repeater ist ein Zwischenverstärker, der die Sendeleistung bzw. Reichweite eines Netzwerks erhöht.



S

Standleitung

Eine Standleitung ist eine ständige Verbindung zum Internet.Besonders Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche setzen diese Technik ein. Die Übertragungsgeschwindigkeit einer Standleitung ist schneller als DSL aber auch deutlich teurer und somit für Privatkunden meistens uninteressant.

Streaming

Der Begriff Streaming ist eine Technologie mit der über das Internet Musik und Filme angehört bzw. gesehen werden können. Meist geschieht dies aufgrund der großen Datenmengen mit einem Breitbandzugang.

SDSL

Die DSL-Variante SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line) ist eine symmetrische DSL-Technologie welche nicht auf den letzten Meter zum Kunden sondern zwischen Knotenpunkten in Netzwerken eingesetzt wird. Die Übetragungsrate bei SDSL liegt bei bis zu 2048 MBit/s. Diese DSL-Technologie wird zum Großteil von Telefongesellschaften, Netzwerkbetreibern usw. eingesetzt.



T

T-DSL

Die Deutsche Telekom AG bietet über T-DSL den Breitbandzugang an. Von dem Unternehmen werden verschiedene Tarife angeboten.

TAE

Die TAE bedeutet Telefon-Anschluss-Einheit und ist die normale Telefondose der Deutschen Telekom AG.

TCP/IP

TCP/IP(Transmission Control Protocol/Internet Protocol) ist das Standard-Internet-Protokoll und bietet die Möglichkeit der Fehlerkorrektur und Routersteuerung. Hierbei legt das Internetprotokoll die Übertragungsroute für die Datenpakete fest. Der Header der mit TCP/IP übertragenen Datenpakete beinhaltet eine Zieladresse und zwar die IP-Adresse des Rechners welcher die Daten über das Internet angefordert hat. Im Auftrag des amerikanischen Verteidigungsministeriums wurde das TCP/IP-Protokoll entwickelt und war ursprünglich Unix-Standard aber läuft inzwischen auf jedem Betriebssystem.



U

Upstream

Der Begriff Upstream bezeichnet den Datenstrom vom eigenen Computer hin zum Internet oder einem Netzwerk. Die Geschwindigkeit bei Upstream liegt zwischen 128 KBit/pro Sekunde - 768 KBit/pro Sekunde je nach Provider.



V

VoIP

Die Technologie VoIP(Voice Over Internet Protocol) ist der Oberbegriff für das telefonieren über das Internet.

VPN

Bei VPN(Virtual Private Network) handelt es sich um ein Netzwerk welches es ermöglicht Informationen sicher und für Dritte unsichtbar über ein öffentliches Datennetz wie z.B. WLAN auszutauschen. In einem Bild gesprochen wird durch das Internet ein Tunnel hergestellt, welcher zwei Computer miteinander verbindet. An beiden Rechnern ist ein VPN-Client installiert durch den sichergestellt ist dass nur diese PCs miteinander kommunizieren und ein Fremder nicht die Möglichkeit hat an der Verbindung teilzunehmen.

VDSL

Die Breitbandtechnologie VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) unterscheidet sich vom dem klassischen DSL in der Praxis nur durch eine deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeit. Mit VDSL kann derzeit für den Endkunden eine Übertragungsrate von maximal 50 MBit/s im Downstream und von 10 MBit/s im sogenannten Upstream erreicht werden.



W

WLAN

Der Begriff WLAN (Wireless Local Area Network) bedeutet das ein kabelloses Netzwerk zwischen Häusern oder mehreren Computern erstellt wird. Die Übertragungsgeschwindigkeit dieser kabellosen Internetzugangstechnologie liegt bei 300 Mbit/Sekunde. Ein WLAN-Netz verfügt aber nur über einen begrenzten Funkradius.



X

XBL

XBL steht für XBox Live. Das ist der Nachfolger von der Spielkonsole XBox von Microsoft, mit der man online über einen leistungsstarken breitbandigen Internetanschluss wie DSL gegen andere Spielern irgendwo auf der Welt antreten kann.



Y

YouTube

Ein Internet-Videoportal auf dem Benutzer kostenlos Video-Clips einstellen, suchen und ansehen können. Google hat YouTube 2006 übernommen.



Z

ZIP

Zip, es handelt sich um ein weit verbreitetes Verfahren zur Komprimierung von Computer-Daten. Solche Dateien haben den Dateityp "ZIP". Durch die Komprimierung werden Leitungen entlastet, Übertragungszeiten und damit auch Kosten reduziert.



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